Vatertag (Christi Himmelfahrt)

am Donnerstag den 10. Mai.

Bald ist es wieder soweit. Christi Himmelfahrt und damit der Wandertag für alle Väter, Großväter und die, die es noch werden wollen,....

...zum Bannholzfest beim Musikverein!

Wir unterhalten Sie mit leichter Blasmusik am idyllischen Waldrand bei uns in Feldrennach. Wie gewohnt gibt es leckere und deftige Köstlichkeiten aus der Region als Stärkung für erschöpfte Wanderfreunde.

 

 

Abwechslungsreiches Frühjahrskonzert

  

„Willkommen bei Ihrem Musikverein“ hieß es am Samstag für die zahlreich erschienenen Gäste in der Turn- und Festhalle Feldrennach. Bei ihrem Frühjahrskonzert hielten die Musiker der Schüler- und Jugendkapelle sowie des Orchesters der „Harmonie Feldrennach“ dank einem abwechslungsreichen Mix aus Alt und Neu den Spannungsbogen hoch.

 

Erstmals im Einsatz eine Harfe. Die wurde,so der Vereinsvorsitzende Thomas Jahn, bereits 3000 Jahre vor Christus in Ägypten gespielt und fand nach somit 5000 Jahren auch endlich ihren Weg nach Feldrennach.

 

Zu Gehör kam sie beim Orchester gleich mehrfach - beispielsweise bei „Around the world in 80 days“ wo ihre Klänge den Aufenthalt in Indien untermalten. Zuerst jedoch gehörte die Bühne der Schülerkapelle unter der Leitung von Carmen Brack. „Alles versuchen und nicht aufgeben ist das Motto unserer Ausbilder“ verriet einer der jungen Ansager dem Publikum. Dieser Aussage ließen sie mit der verträumten Melodie von „Beauty and the Beast“ Taten folgen. „May it be“ aus dem „Herr der Ringe“ bescherte den Zuhörern einen sanften Einstieg der Querflöten, gefolgt von Klarinetten und weiteren Instrumentengruppen. Diabolisch hingegen das Auftreten der nachfolgenden Jugendkapelle. Stilgerecht zu ihrem ersten Titel „Highway to hell“ erschienen die Musiker mit glühend roten Hörnern. Zunächst nur tatklatschend, dann unter erheblichem Einsatz der E-Gitarre breitete sich die Schnellstraße zur Hölle aus und fand lautstarkes Echo im Publikum. Bei dem Mambo „Cherry Pink“ gab Jana Reiser an der Trompete den Ton vor. Dieser Ton schien regelmäßig zu „verhungern“, bevor er stets auf wundersame Weise wieder Energie schöpfte.

 

Unter dem Dirigat von Achim Stoll eröffnete das Orchester sein Repertoire mit dem militärischen „Mussinan-Marsch“ samt fulminant erschallenden Beckenklänge sowie eindringlichem Rhythmus. „Bilder einer Ausstellung“ von Modest Mussorgski sowie Klänge aus dem etwas in Vergessenheit geratenen Musical „A chorus line“ schlossen sich an. Damit nicht nur die Ohren auf ihre Kosten kamen (und das kamen sie, um aus der Reaktion des Publikums zu schließen!), sondern auch die Augen - wurden zu sämtlichen Titeln Bilder eingeblendet. Nach der Pause hatte dann die Harfe beim Stück „Highlights from Riverdance“ Gelegenheit, alle Blicke und Ohren auf sich zu ziehen.

 

Solist Tobias Mauch brachte im Anschluss mit dem Stück „Die Teufelszunge“ erstaunliche Klänge auf seinem Tenorhorn hervor. „Bon Jovi – Rock Mix“ ließ zum Abschluss die wilde Seite des Orchesters spüren.

 

Die Ehrungen für verdiente Aktive nahmen Thomas Jahn und der Bezirksvorsitzende Karlheinz Pfeiffer vor. Geehrt wurden (von links nach rechts): Für 10 Jahre: Sarah Schneider, Niklas Bauer, Antje Bogner, Cathrin Brack, Lars Conzelmann, Aline Döring, Selina Kern und Joylee Wacker. Für 20 Jahre: Verena Höckel und Egon Dietz, für 30 Jahre: Tobias Mauch, und für 40 Jahre musikalische Treue: Bernd Gemeinder. Bernd Gemeinder erhielt vom Verein noch ein Präsent, außerdem wurde er vom „Bund Deutscher Blasmusik“ mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. Allen Musikern unseren herzlichen Glückwunsch! Macht weiter so!

 

Hauptorchester